Kjeragbolten – der Fels im Fels

Fünf Stunden Fußmarsch müssen schon eingeplant werden, wenn man einen Ausflug zum Kjeragbolten im Süden Norwegens plant. Diese auf einer Infotafel am Start der Wanderung angegebene Zeit ist realistisch und kaum zu unterbieten, weil der Weg teilweise über steile Felsen führt, in die mit Ketten verbundene Eisenstangen eingelassen sind, an denen man sich hochzieht, bzw. an denen man sich beim Abstieg herablässt. Der meist beschwerliche Weg führt durch zwei Täler und über drei Berge, die wie fast alles in dieser Landschaft aus massivem Gestein bestehen. Festes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich – auch das ist auf der Infotafel zu lesen und sollte auch unbedingt beherzigt werden! Auf den Kjeragbolten selbst habe ich mich nicht getraut, da dafür ein beherzter Sprung auf den Felsen nötig ist und bereits der Weg zum Absprung an einer Felswand direkt am Abgrund vorbeiführt. Für mich eine Nummer zu heftig. Bereits dabei zuzusehen, wie andere Ausflügler diesen Sprung wagen, lässt mir eiskalte Schauer über den Rücken laufen und das Gefühl kleiner Stromstöße durch meine Beine ziehen. Definitiv nichts für mich! Aber allein der Ausblick über den Fjord und diese einzigartige Landschaft ist ein großartiges Erlebnis.

Infos Kjeragbolten

Der Kjeragbolten liegt im Südwesten Norwegens. Der beschwerliche Auf- und Abstieg dauert insgesamt rund fünf Stunden und führt durch zwei Täler und über drei aus Felsgestein bestehenden Bergen. Festes Schuhwerk (keine Turnschuhe!), sowie etwas Klettergeschick sind unbedingt erforderlich, da man sich in einigen Passagen mithilfe von in den Felsen befestigten Ketten an den steilen und glatten Felsen heraufziehen, bzw. sich an ihnen herablassen muss. Die Tour ist für Kinder ungeeignet.

 

Kjeragbolten

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