Sarlat-la-Canéda

700 Jahre Geschichte

Wer historische Städte mit alten Gemäuern mag (und zwar RICHTIG alten Gemäuern), ist in Sarlat-la-Canéda im Süden Frankreichs bestens aufgehoben. Hier gibt es einige historische Städte. Die am meisten besuchte ist sicherlich Sarlat-la-Canéda.

Von dem Wohnmobilstellplatz aus ist man zu Fuß in etwa 10 Minuten in der Altstadt von Sarlat-la-Canéda. Wenn man in die richtige Richtung geht. Deshalb brauche ich etwa doppelt so lange. Aber kaum hab ich den historischen Stadtkern erreicht, werde ich unverzüglich um 700 Jahre in die Vergangenheit katapultiert. Die verwinkelten kleinen Straßen und Wege machen auf den ersten Blick den Eindruck eines undurchdringlichen Netzwerks aus Gassen und Gängen. Aber nur auf den ersten Blick. Dieser Teil der Stadt ist nicht sehr groß und man findet sich zwischen den alten Gemäuern mit ihren kleinen Cafés und Restaurants schnell zurecht.

Auf dem Marktplatz gibt es zweimal wöchentlich einen Wochenmarkt. Außerdem ist er in den Sommermonaten Schauplatz für das zweitälteste Filmfestival Frankreichs. Den Mittelpunkt der historischen Altstadt bildet aber die Kathedrale. Sie wurde im Stil einer Basilika errichtet und vermutlich bereits im 8. Jahrhundert gegründet. 1317 wurde Sarlat Bischofssitz. Ihren heutigen Namen Sarlat-la-Canéda bekam die Stadt erst 1965 mit der Zusammenlegung der Gemeinden Sarlat und La Canéda.

Seit dem 17. Jahrhundert ist die Stadt mehr und mehr zerfallen. Erst 1964 wurde der gesamte Altstadtbezirk in einer 10 Jahre andauernden Restauration wieder aufgebaut. Heute ist Sarlat-la-Canéda Publikumsmagnet Nummer eins in der Region und zieht jährlich rund eine Million Besucher an.

 

Hier liegt Sarlat-la-Canéda

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